Aus alt mach neu: Heidelbeer-Zimtschnecken 2.0 - Ina Isst
354
post-template-default,single,single-post,postid-354,single-format-standard,cookies-not-set,stockholm-core-1.0.6,select-theme-ver-5.1,ajax_fade,page_not_loaded

Aus alt mach neu: Heidelbeer-Zimtschnecken 2.0

Heute hat das Fotografieren meiner Leckerei besonders viel Spaß gemacht. Inspiriert durch ein neues Blogevent habe ich ein altes Rezept noch einmal gebacken und neu fotografiert. Eigentlich wollte ich dieses Remake auch beim Event einreichen aber mein Gedächtnis hat mir ein Strich durch die Rechnung gemacht. Irgendwie dachte ich, dass ich noch einen Tag Zeit habe aber die Frist war bereits abgelaufen. Das kommt davon, wenn man einfach zu viele Termin in seinem Kopf hat – ein Kalender muss wohl. Nichts desto trotz fand ich das Thema so toll, dass ich trotzdem bei der Aktion mitmachen möchte. In meinem Archiv gibt es jede Menge alte Bilder, die mittlerweile fast zum Schämen sind ABER es gehört zur Entwicklung meines Blog und deshalb mag ich diese Bilder auch gerne. Ausgesucht habe ich mir nun ein paar leckere Zimtschnecken mit Heidelbeeren, die ich neu in Szene gesetzt habe.

 
Heidelbeer-Zimtschnecken

Heidelbeer-Zimtschnecken

 
Die ersten Zimtschnecken hatte ich vor fast 3 1/2 Jahren für meine Familie gebacken und im Haus meiner Eltern fotografiert. Gerade, wenn man unterwegs ist, fällt einem das Fotografieren noch schwerer. Man hat ein ganz anderes Setting, anderes Geschirr und auch Lichtverhältnisse. Damals störte mich das recht wenig gestört, wie dieses Bild wohl am besten beweist. Hauptsache ist ja auch, dass die Rezepte schmecken aber bekanntlicherweise isst das Auge mir. Im Laufe der Jahre habe ich dann einfach geübt, geübt, geübt.

 
Heidelbeer-Zimtschnecken

Heidelbeer-Zimtschnecken

Heidelbeer-Zimtschnecken

 
Mittlerweile habe ich natürlich auch eine andere Kamera – das verbessert die Qualität schon ungemein. Damals wie heute benutze ich kaum Reflektoren und Co aber ich bilde mit ein, dass ich mein Auge in Sache Komposition auf jeden Fall geschult habe. Ich fotografiere mittlerweile mit Stativ und kann so die Gabeln viel einfach von A nach B schieben. Das Ergebnis gefällt mir natürlich viel besser als meine Schnappschüsse und es ist wirklich schön zu sehen, wie man sich entwickelt hat. Gespannt bin ich ja auf diese nächsten Jahre – falls ich dem Bloggen treu bleibe – ob ich dann noch immer mit diesen Bildern zufrieden bin.

 
Heidelbeer-Zimtschnecken

Heidelbeer-Zimtschnecken

Heidelbeer-Zimtschnecken

 

Heidelbeer-Zimtschnecken

Zutaten

Für das Kompott

175g TK-Heidelbeeren
3 EL Zucker
1/2 Tasse Wasser
2 EL Stärke
etwas Zitronensaft

Für den Teig

2 Tassen Milch
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
1/2 Tasse Zucker
2 1/2 TL trockene Hefe
4 Tassen Mehl
1/2 Tasse Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

175g TK-Heidelbeeren
Zimt und Zucker

Zubereitung

Zuerst lasst ihr die Heidelbeeren auftauen und fang hierbei den Saft in einem
Schälchen auf. Dann vermischt ihr den Saft der Heidelbeeren mit Wasser,
sodass ihr etwa eine 3/4 Tasse Füssigkeit habt. Nun gebt ihr die Stärke
hinein und löst sie gut auf. Die Heidelbeeren werden in einen Topf
gegeben, mit Zucker und Zitronensaft vermischt und anschließend erwärmt.
Bringt das Ganze zum Kochen und rührt nun das Stärkegemisch ein.
Kurz einkochen und danach abkühlen lassen.

Die Milch zusammen mit dem Öl und dem Zucker in einem Topf kurz aufkochen.
Anschließend auf etwa 45°C abkühlen lassen und die Hefe hineinrühren –
nun 20min stehen lassen. Dann vier Tassen Mehl hinzugeben gut
durchkneten. Den Teig an einem warmen Ort für etwa 1 Stunde gehen
lassen, bis er sein Volumen deutlich vergrößert hat. In der
Zwischenzeit eine 1/2 Tasse Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und
nach Ablauf der Zeit einkneten.

Den Teig in zwei Stücke teilen. Auf einer bemehlten Fläche zu einem
dünnen Rechteck ausrollen. Die Hälfte des Kompotts auf dem Teig
verteilen, mit reichlich Zimt und Zucker bestreuen und anschließend die
Hälfte der Heidelbeeren darauf verteilen. Den Teig, beginnend bei der
kürzeren Seite, einrollen. Dann in etwa 4cm dicke Scheiben schneiden und
in einer Auflaufform nebeneinander legen. Die gleichen Schritte für das
zweite Stück Teig wiederholen.

Nun die Schnecken an einem warmen Ort nochmal 30min gehen lassen. Den Backofen auf 180°C vorheizen und dann für 15-18 min backen.
Wer möchte, kann anschließend ein wenig Zuckerguss darüber verteilen.

 

 
Falls ihr übrigens noch mehr solcher tollen „Vorher-Nachher-Bilder“ sehen möchtet, dann schaut mal beim Blogevent von bake to the roots vorbei. Es ist nun leider schon vorbei, sodass ihr nicht mehr teilenehmen könnt aber es gibt tolle Sachen zu entdecken.

8 Comments
  • Ein Dekoherzal in den Bergen

    19. Februar 2017at23:14 Antworten

    JAAA des stimmt man macht scho FORTSCHRITTE,, wenn man länger blogt…

    i find deine BUIDLN super gelungen,,,,
    und LECKER schaun sie sowiesoooo immer aus,,,

    hob no an feinen ABEND
    bis bald de BIRGIT

  • Vanessa von ÖkoLife

    20. Februar 2017at8:34 Antworten

    Oh ja, das mit den Bildern kenne ich auch. Ich glaube, das gehört einfach dazu, wenn man nicht gleich als Food-Fotograf mit dem Bloggen beginnt.

  • Ina | kleine Koje

    20. Februar 2017at16:18 Antworten

    Was für eine tolle Kombi, muss ich unbedingt mal probieren!
    Mir läuft beim Anschauen deiner Bilder schon das Wasser im Mund zusammen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Ina

  • Va Gu

    17. März 2017at14:04 Antworten

    Hallo! Dein Rezept sieht ja klasse aus, ich würde den gerne für morgen nachbacken. Hätte da noch eine kleine Frage, die Heidelbeeren, die du zum Schluss drauf verteilst, sind die noch im TK-Zustand, oder auch aufgetaut?
    Danke schon mal für deine Antwort und LG

    • Ina

      17. März 2017at14:13 Antworten

      Die sind auch aufgetaut 🙂 Viel Spaß beim Nachbacken.

  • Anonym

    10. September 2017at16:30 Antworten

    Hey, hab mich auf Anhieb in die Schnecken verliebt und hab sie heute ausprobiert. Sie sehen auch jetzt schon fantastisch aus, obwohl sie noch nicht im Ofen waren, aber ich brauchte SEHR viel mehr Mehl als im Rezept vorgesehen, keine Ahnung wieso 😀 Trotzdem tolles Rezept und tolle Idee!!

    • Ina

      27. September 2017at18:55 Antworten

      Vielleicht hatten die Beeren noch zu viel Flüssigkeit. Hoffe, es ist trotzdem gelungen. Scheint ja geschmeckt zu haben 🙂

  • Ela K.

    22. Dezember 2017at18:17 Antworten

    Liest sich sehr lecker, aber eine Tasse hat 150 – 200 – oder ? ml. LG

Post a Comment