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Stracciatellakuchen mit Aprikosen

Am Wochenende hatte ich Besuch in meiner kleinen Wohnung und natürlich werden Gäste bei mir immer kulinarisch verwöhnt. Diesmal kam jedoch mein Gast mit einem Rezept um die Ecke und redete mir ins Gewissen, dass wir DIESEN Kuchen unbedingt backen müssen. Er hatte ihn zuvor bei Freunden gegessen und den Erzählungen nach, konnte ich gar nicht „nein“ sagen. Also machten wir uns auf zum Supermarkt, ergatterten alle wichtigen Zutaten, und schon ging es los.

Der Stracciatellakuchen mit Aprikosen wird auf einem Blech gebacken aber keine Angst, es folgt kein Rezept für eine Großfamilie – die würde aber sicherlich auch satt werden. Der Teig wird nachher halbiert und als „Deckel“ verwendet. Dazwischen und auch oben auf gibt es eine frische Quarkcreme mit Schokoraspeln. Dazu noch ein paar Aprikosen und schon wandert der Kuchen erst mal in den Kühlschrank. Wenn er sich nun etwas abgekühlt hat, schmeckt er nämlich am besten. Probiert es aus, dann könnt ihr eure Freunde vielleicht auch zum Backen überzeugen.

 
Stracciatellakuchen mit Aprikosen

Stracciatellakuchen mit Aprikosen

 

Stracciatellakuchen mit Aprikosen

 

Zutaten

Für etwa 12 Stücke

Für den Teig
4 Eier
100g Zucker
40g Mehl
1/2 Pk. Backpulver
1 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
100g gemahlene Mandeln
50g Schokoraspeln (Zartbitter)

1 kleine Dose Aprikosen
200ml Sahne
15g Sofortgelatine
50 Zucker
250g Quark
1 Pk. Vanillezucker
50g Schokoraspeln (Zartbitter)

Zubereitung

Zuerst werden die Eier mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig geschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und über der Schüssel sieben. Dann mit einem Teigspachtel unterheben. Die Nüsse und die Schokoraspeln hinzugeben und ebenfalls unterheben.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und den Boden für 12min backen. Dann abkühlen lassen.

Die Aprikosen abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden. Sahne leicht anschlagen, dann die Gelatine und den Zucker hinzugeben und weiterrühren, bis die Sahne fest wird. Dann Vanillezucker, Quark und Schokoraspeln unterheben.

Den Teig vom Backblech stürzen und das Backpapier abziehen. Nun halbieren und auf eine Hälfte es Teiges 4 EL der Creme geben. Den Boden nicht wie einen Tortenboden halbieren. Am Ende habt ihr quasi ein halbes Blech Kuchen. Die restliche Creme mit den Aprikosen vermischen und auf die andere Hälfte des Teiges geben. Nun alles glatt streichen und die erste Hälfte des Teiges auf dem anderen Stück platzieren. Im Kühlschrank etwa 2 Stunden ruhen lassen und anschließend in Stücke schneiden.

 
 

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14 Kommentare
  • Anonym

    4. November 2017at11:32 Antworten

    Hallo Ina, kann denn das mit den 40 g Mehl stimmen?

  • Elisabeth Semmler

    6. November 2017at10:52 Antworten

    sind bestimmt 400g, oder?

    • B.M.

      17. Januar 2020at22:14 Antworten

      Hallo, wie groß sollte das Blech sein ?

      • Ina

        18. Januar 2020at14:20 Antworten

        Hallo, das Ganze wird auf einem ganz normalen Backblech gebacken und danach einmal in der Mitte durchgeschnitten – nicht der Länge nach halbiert. Am Ende hat der Kuchen also die Größe von einem halben Blech. 🙂 Viel Spaß beim Backen!

  • Card-Ya

    11. November 2017at10:36 Antworten

    Ist 40g Mehl richtig?

  • Petra

    6. Juli 2019at18:38 Antworten

    Was jetzt ja. 40g oder 400g Mehl
    LG Petra

    • Ina

      6. Juli 2019at22:25 Antworten

      Hallo Petra,
      da ich das Rezept nicht geändert habe, sind es nach wie vor 40g Mehl.
      Viel Spaß beim Nachbacken.

  • Christina

    15. September 2019at16:11 Antworten

    Hallo Ina, ich habe den Kuchen nachgebacken und stand zuerst mega auf dem Schlauch. Habe mich gefragt, wie ich es schaffen soll, den doch recht dünnen Teig einmal längs zu halbieren – dachte ich müsste das mit dem gesamten Kuchen tun, also quasi wie man Tortenböden halbiert. 😉 Dann hat es klick gemacht und heraus kam ein sehr guter Kuchen in wirklich perfekter Größe. Danke für das gelingsichere, gute Rezept.
    Viele Grüße
    Christina

    • Ina

      20. September 2019at15:08 Antworten

      Hallo liebe Christina,

      freut mich sehr, dass es dir so gut gelungen ist und geschmeckt hat. Vielleicht habe ich es auch etwas umständlich beschrieben – manchmal tut man sich damit doch etwas schwer aber ich denke immer, dass die Bilder recht gut helfen.
      Lieben Gruß, Ina

  • Lisa

    13. Dezember 2019at7:55 Antworten

    Hallo Ina,
    ich habe den Kuchen gestern getestet und bin sehr iritiert. Mein Boden ist nur wenige mm dick – es ist nicht mal ein Zentimeter. Er ist überhaupt nicht aufgegangen. Hattest du das Problem auch schon?

    Viele Grüße

    • Ina

      13. Dezember 2019at22:12 Antworten

      Hallo Lisa,

      vermutlich hast du die Eier nicht schaumig genug geschlagen. Der Rest wird wirklich nur untergehoben – wie ein Biskuit. Das bringt Volumen in den Teig. Generell bleibt der Kuchen jedoch recht flach und wird danach einfach geteilt (nicht horizontal durchschneiden). So haben Boden und Deckel die gleiche Höhe. 🙂

      Hoffe, es hat trotzdem geschmeckt.
      Lieben Gruß,
      Ina

  • Maju

    5. Januar 2020at13:59 Antworten

    Super lecker dieser Kuchen eine echte alternative zu mächtigen sahnetorten sind alle begeistert

    • Ina

      5. Januar 2020at19:02 Antworten

      Das freut mich sehr! Lasst es euch schmecken 🙂

Lass doch gerne ein paar Worte da