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No Knead Walnussbrot mit Umami aus der Cocotte

[Anzeige] Hallo 2019! Ich wünsche euch allein wundervolles neues Jahr und hoffe, ihr seid alle gut hineingerutscht. Ich hatte einen tollen Abend mit lieben Freunden, Käsefondue, Wein und Feuerwerk. Fondue ist für mich echtes Soulfood und ich liebe es, gefühlte fünftausend Schälchen mit den unterschiedlichsten Beilagen auf den Tisch zu stellen. Das Wichtigste beim einem Käsefondue ist natürlich das Brot. Neben einem klassischen Baguette habe ich diesmal noch ein frisches Walnussbrot gebacken. Das Ganze ist super einfach, denn das Brot muss nicht stundenlang geknetet werden – „no knead“, sondern ruht einfach über Nacht in Schlüssel. Durch die Beigabe von genug Flüssigkeit arbeitet die Hefe dann ganz von alleine und verbindet alle Zutaten zu einem homogenen Teig. Da das Brot so lecker war, haben wir es sogar vor dem Fondue schon als Vorspeise serviert – einfach mit etwas Butter und Salz.

 
Rezept No Knead Walnussbrot mit Umami aus der Cocotte, Zwilling, Cocotte Brot

Rezept No Knead Walnussbrot mit Umami aus der Cocotte, Zwilling, Cocotte Brot

 
Um ein besonders würziges Brot zu bekommen, habe ich ein paar besondere Zutaten hinzugefügt. Neben einem kräftigen Schwarzbier hatte mir meine Freundin Tina neulich ein Dose „Umami“ in die Hand gedrückt. Um ehrlich zu sein, kannte ich Umami nur aus dem Sprachgebrauch und wusste nicht, dass es die fünfte Geschmacksrichtung auch als Gewürz zu kaufen gibt. Neben süß, sauer, salzig, bitter bezeichnen die Japaner den Geschmack von Fleisch bzw. einen würzigen Geschmack als „umami“. Vegetarier können bei der Zubereitung natürlich darauf verzichten aber ich finde es eine tolle Beigabe zu herzhaftem Brot.

 
Rezept No Knead Walnussbrot mit Umami aus der Cocotte, Zwilling, Cocotte Brot

Rezept No Knead Walnussbrot mit Umami aus der Cocotte, Zwilling, Cocotte Brot

Rezept No Knead Walnussbrot mit Umami aus der Cocotte, Zwilling, Cocotte Brot

 

No Knead Walnussbrot mit Umami aus der Cocotte

Zutaten

550g Weizenmehl Typ 550
450g Roggenvollkornmehl
1 TL Zucker
1/3 Würfel Hefe
1 EL Salz
1 EL Umami Gewürzmischung
150ml lauwarmes dunkles Bier
500ml lauwarmes Wasser
1 handvoll Walnüsse
Mehl zum Kneten

Außerdem: Tontopf oder Cocotte mit Deckel

Zubereitung

Da der Teig 12 Stunden ruhen muss, habe ich ihn am Abend zuvor
angesetzt. Alle Mehlsorten, Umami, Walnüsse und das Salz in einer großen Schüssel
miteinander vermengen. Die
Hefe zusammen mit dem Zucker in Wasser und Bier auflösen.

Dann das Hefegemisch zu dem Mehl geben und grob mit einem Löffel
verrühren, bis es keine trocknen Mehlstellen zu sehen sind. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und bei Zimmertemperatur 12 Stunden ruhen
lassen.

Den Ofen samt Topf auf 200° vorheizen. Den Teig auf eine bemehlte
Fläche gegeben. Dann den Teigfladen drei Mal mit den Händen oder
einem Teigspachtel von rechts, links, oben und unten zur Mitte falten.
Die Teigkugel in den heißen Topf legen – wenn möglich, mit der
gefalteten Seite nach unten – mit einem Deckel verschließen und für 1
1/2 Stunden backen. Dann den Deckel abnehmen und weiter 40-45min backen.
Das Brot zum Schluss komplett in der Form auskühlen lassen.

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13 Kommentare
  • Tina von LECKER&Co

    3. Januar 2019at11:12 Antworten

    Oh wie schön, ich habe mit Umami auch schon so viel gewürzt… Rührei, Risotto, Suppen… aber im Brot ist das ne tolle Idee! Mal ne ganz andere Art Brotgewürz!

    FÜhl dich gedrückt,
    Tina

  • Anonym

    4. Januar 2019at22:08 Antworten

    Woher hast du dein Umami Gewürz?

    • Ina

      5. Januar 2019at17:39 Antworten

      Hallo, das Gewürz ist von "Grizzly Snacks"

  • Zimtmädchen

    6. Januar 2019at12:41 Antworten

    Liebe Ina,

    das ist ein total cooles Rezept! Ich habe bisher auch nicht gewusst, dass es Umami als Gewürz gibt – muss ich unbedingt mal testen. Ich backe total gerne Brot… Es gibt nichts über ne schöne dicke Scheibe frisches, warmes Brot, oder?

    Liebe Grüße
    Katharina

  • Anonym

    6. Januar 2019at16:33 Antworten

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  • Anonymous

    3. Januar 2021at10:17 Antworten

    Hallo Ina
    Das Rezept hört sich ja sehr gut an. Ich habe mir Umami besorgt und möchte es heute backen. Nur mit der Backzeit bin ich mir unsicher. Kann es sein, dass es 1/2 Stunde, anstatt wie im Rezept geschrieben 1 1/2 Stunde mit Deckel gebacken wird? Und dann ohne Deckel nochmal 40-45 Minuten. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    • Ina

      3. Januar 2021at10:22 Antworten

      Hey,

      die Backzeit stimmt schon – es braucht einfach seine Zeit, bis der Topf auch die Wärme abgegeben hat. Viel Spaß beim Nachbacken!

      lieben Gruß,
      Ina

  • Tamara

    14. Juni 2021at20:19 Antworten

    Super spannend das Rezept, probiere ich auf jeden Fall aus. Bin aber auch ein bisschen verunsichert mit den 1.30h und noch 45min dazu. Hatte bis jetzt noch nie ein Brot so lange im Gusseisentopf und die sind bisher alle gelungen. Oder ist es die Grösse des Brotes – 1kg habe ich noch nie gebacken – waren bisher meist so um die 600-700 gr rum.

    • Ina

      16. Juni 2021at12:56 Antworten

      Hallo Tamara,

      ich war mit der Ergebnis nach der langen Backzeit immer sehr zufrieden – wenn du es kürzer backen möchtest, lass mich gerne wissen, ob es geklappt hat.

      Lieben Gruß,
      Ina

  • Cristina

    17. Juli 2021at11:13 Antworten

    Das ist ein tolles Brot. Habe es gerade aus dem Ofen genommen. Die lange Backzeit ist ok. Bei mir waren es am Ende noch fast 30 Min. mehr, weil ich das Brot mit 160 Grad gebacken habe. Das Umami Gewuerz kannte ich vorher nicht, habe es selbst hergestellt. .50 gr. selbst getrocknete Tomaten, 25 getr. Shitake, 25 gr. Hefeflocken. Die Roma-Tomaten habe ich halbiert, mit dem Trockengeraet angetrochnet, dann geviertelt weitergetrocknet und dann in duenne Streifen geschniiten und kross fertiggetrocknet, etwas auskuehlen lassen und direkt mit viel Geduld zu feinem Pulver mahlen.
    Konnte nicht warten und habe es schon probiert. Also das wird mein Lieblingsbrot (ich bin mit Brot sehr kritisch und habe schon viele Rezepte ausbrobiert) Es schmeckt fantastisch nur ist die Kruste etwas hart deshalb stecke ich es jetzt lauwarm in einen geschlossenen Plastikbeutel zum voelligen abkuehlen.
    Danke fuer das tolle Rezept . FUENF STERNE!!!

    • Ina

      17. Juli 2021at16:36 Antworten

      Hallo Cristina,

      ach wie schön! Das freut mich total.
      Danke, für dein Feedback und lass es dir schmecken.

      Lieben Gruß,
      Ina

Lass doch gerne ein paar Worte da